"Bitte Lächeln!" - eine Anfrage zu einer besonderen Situation
So richtig fündig bin ich leider nicht geworden, nix, was ich ohne Erlaubnis einfach so veröffentlichen könnte.
sir_hiss, sag kurz: wie und wo möchtest du die Portraits verwenden, die du suchst und sammelst? Und dann willst du sicher ein schriftliches Release dafür haben? Und je 1 Porträt von einer Person oder mehr?
Ich würd gern mal nach Halle kommen - ist immerhin nicht ganz so weit wie Hamburg oder Berlin. ;-) Aber für Porträts fehlen mir leider meist auch die Models.
ich hab ein (altes photocae) Foto, welches genau deine Kriterien erfüllen würde 😃 oder müssen es neue sein?
And now simethong completely different:
Heute abend auf NDR Thomas Hoepker: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS80NjMyXzIwMjMtMTEtMDgtMDAtMDA
Nee, es kommt nicht auf die Aktualität an, @secretgarden. @time. hat allerdings die berechtigten Fragen gestellt: "Wo und Wie" - da bin ich noch nicht ganz sicher - zunächst hätte ich Zugang zu einem Schaukasten in der Innenstadt - es ist ein kirchlicher Schaukasten. Das grenzt sicher den Kreis der "Spender" ein. Aber wenn @airene gern nach Halle kommen will, dann würde es sich anbieten aus einem "kleinen" Schaukastenprojekt eine Serie und vielleicht etwas größeres mit Ausstellung draus zu machen?
Es gibt in Halle das "wir"-Festival - ein Aktionsbündnis Kulturschaffender und Bürger:innen für Vielfalt und Zusammenhalt. Ich könnte mir vorstellen, dass wir (das "wir" würde ich das wahlweise als Lightdeck e.V. oder als Kirchengemeinde) mit einem Ausstellungskonzept Menschen der "wir"-Aktion portraitieren und ich würde Interviews führen, um deren Motivation bzw. Geschichte beitragen. Ich hatte etwas Ähnliches letztes Jahr als Ausstellung zur Nacht der Kirchen und die Kombination aus Portraits und persönlichen Geschichten kam sehr gut an. Die ursprüngliche Idee mit dem Lächeln passt inhaltlich sehr gut zu den Zielen der "wir"-Bewegung: Ich möchte positive Bilder, Zugewandtheit und Empathie als Gegenentwurf zu Verleumdung, Hassreden und Spaltung setzen.
Dafür würde es sich wirklich lohnen zu kommen. Mal schaun, welche zeitlichen und sonstigen Vorgaben es gäbe...
Ich habe mal die Leute vom wir-Festival angeschrieben. Mal sehen ob meine Mail da was auslöst.
Ich habe jetzt eine Antwort vom Aktionsbündnis erhalten und die war sehr positiv. Man hat sich Gedanken gemacht, wie man ein möglichst großes Spektrum an Akteuren und Gesellschaft für die Portrait-Aktion gewinnen kann. Jetzt wäre es an uns zu entscheiden wie und wann wir (ich vertraue auf eure Unterstützung!) das aufziehen würden. Ich hatte zunächst an so einen Rahmen wie bei der "Studiotour" in Hamburg gedacht, aber vielleicht habt ihr ja noch ganz andere Ideen? Wenn das Ziel Portraits sind, könnte man ja auch die Menschen in ihrer Arbeits- oder Engagement-Umgebung fotografieren. Als Beispiel nenne ich mal den Vierjahreszeiten-Bus, eine Art mobile Wärmestube für Obdachlose. Ich bin gespannt was ihr dazu denkt. 😁
verstehe ich jetzt richtig: es geht um Menschen in Halle, und nicht um Portraits aus unserem Fundus (mit Menschen, die ja nicht aus Halle kommen)? Und dass wir also nach Halle kommen und dort Menschen fotografieren, zu denen z.B. du bereits Kontakt hast? Oder den wir dort herstellen? Mir sind die Motive klar und der Hintergrund und die Absichten, aber das Konzept noch nicht ganz ...
Mit der Idee der Portraits aus dem Fundus bin ich hier gestartet, @time. Deine Frage nach dem Wo und Wie der Veröffentlichung hat mich nach dem Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt darauf gebracht, dass es ja in Halle tatsächlich bereits Menschen gibt, die sich aktiv für ein "wir" engagieren und dass es an der Zeit ist, dieser Initiative Gesichter zu geben und damit auch Anerkennung und Sichtbarkeit zu geben.
Bei uns in der Stadt kleben in zahlreichen Geschäften, Bürofenstern und Werbetafeln die "wir"-Sprechblasen der Initiative, mit der Institutionen, Vereine und Firmen den Zusammenhalt und die Standhaftigkeit gegen Hass und Rassismus aufzeigen wollen. Aber die Personen dahinter, die Menschen die das ehrenamtlich zu einer riesigen Kampagne gemacht haben, die sind quasi unsichtbar. Nachdem mir das bewusst geworden ist, habe ich den ursprünglichen Gedanken etwas größer gedacht. 😉
jetzt habe ich es verstanden 🙂 hast du mal optische Beispiele für die »wir«-Sprechblasen der Initiative, die der Stadt zu sehen sind? Dann wäre noch zu schauen, ob die Menschen hinter der Initiative tatsächlich in Erscheinung treten möchten. Oder es aus je persönlichen Gründen nicht tun wollen.
Ich komme aus Sachsen-Anhalt und erlebe gerade, wie sich enttäuschte Menschen gegen andere Menschen richten und glauben, es würde ihnen selbst danach besser gehen, wenn man nur gegen "die da..." (oben, drüben, irgendwie alle anderen) nur "was machen" würde.
Ich möchte gern dazu beitragen, dass ich Menschen wieder mehr um anderen Menschen kümmern, ihnen Hoffnung schenken. Dafür suche ich Porträts von lächelnden Menschen. Vielleicht auch nachdenklich - keine platten Werbelächeln, sondern ein zugewandtes, empathisches Lächeln, dass auch zum Mitlächeln einlädt.